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Deutsch-Test für den Beruf B2 · telc · BAMF-Berufssprachkurs

14 haben die B2-Prüfung geschrieben. 5 haben bestanden.

Das sind die Strategien, mit denen ich den Deutsch-Test für den Beruf B2 (telc) bestanden habe — ursprünglich für meine eigene Lerngruppe geschrieben, jetzt frei für alle. Keine Anmeldung nötig.

Die Vokabel-App, die ich während meiner B2-Vorbereitung gebaut habe — iOS live, Android in der Beta.

So benutzt ihr diesen Leitfaden

Der Deutsch-Test für den Beruf B2 (kurz DTB B2) ist die Abschlussprüfung der BAMF-Berufssprachkurse, durchgeführt von telc. Die Beispiele hier beziehen sich auf den Übungstest 1 — den offiziellen Modelltest, den ihr kostenlos beim BAMF herunterladen könnt — PDF und alle Hör-Dateien. Legt den Test daneben, dann könnt ihr jede Frage direkt anschauen. Es sind viele Tipps, aber ihr müsst nicht alles auf einmal lernen. Geht so vor:

  1. Lest zuerst nur die 3 goldenen Regeln unten. Die gelten für die ganze Prüfung.
  2. Schaut euch die Übersicht an — jeder Prüfungsteil hat eine kurze Zeile. Tippt einen Teil an, um die Details zu öffnen.
  3. Nehmt euch immer nur einen Teil vor. Lest die Tipps, dann macht ihr genau diesen Teil im Modelltest.
  4. Kommt später zurück und lest den nächsten Teil. So wird es nicht zu viel.

Das Wichtigste in Kürze

  • 240 Punkte insgesamt — je 60 auf Lesen, Hören, Schreiben, Sprechen.
  • 144 Punkte (60 %) zum Bestehen, plus mindestens 3 von 4 Subtests über 60 %.
  • 125 Minuten schriftliche Prüfung, ca. 16 Minuten mündliche Paarprüfung ohne Vorbereitungszeit.
  • Hörtexte laufen nur einmal — keine Wiederholung.
🌐
Etwas schwer zu verstehen? Nutzt die Übersetzungsfunktion eures Browsers (Chrome, Safari, Edge übersetzen die ganze Seite mit einem Tap) — oder ladet die Seite in ChatGPT oder ein anderes KI-Werkzeug, wenn ihr es lieber so macht.

So ist die Prüfung aufgebaut

Ein Tipp-Block pro Prüfungsteil — tippt und springt direkt hin.

📖 Lesen4 Teile + Beschwerde-E-Mail — Bedeutung vor Wörtern 🎧 Hören4 Teile + Telefonnotiz — schnell entscheiden, weitergehen 🧩 SprachbausteineGrammatik & Wortschatz — Verb + Nomen ✍️ SchreibenVorlagen vorbereiten spart die meiste Zeit 🗣 SprechenTeil 1A–3, Paarprüfung — 25 % der Punktekommt per E-Mail zuerst ✉️ ❓ Häufige FragenPunkte, Dauer, Aufbau — die Zahlen aus dem offiziellen Test

Die 3 goldenen Regeln

Diese Regeln gelten fast überall in der Prüfung. Merkt sie euch zuerst.

1

Andere Wörter, gleiche Bedeutung

Die richtige Antwort sagt dasselbe mit anderen Wörtern. Sucht nie das gleiche Wort aus dem Text — das ist die größte Falle.

Beispiel anzeigen

Frage 19: Der Text sagt, die Konferenzräume waren „nicht ordentlich“ — die richtige Antwort sagt „unzufrieden mit der Reinigung“. Andere Wörter, gleiche Sache.

2

Kleine Wörter entscheiden

alle, immer, nur, kein, nicht, weder … noch, sollte, muss: diese kleinen Wörter drehen den ganzen Satz.

Beispiel anzeigen

Frage 6: „Gäste zu allen Veranstaltungen erlaubt“ klingt harmlos, aber „alle“ macht die Aussage falsch — probiert es gleich unten aus.

3

Erst Überblick, dann Details

Verschafft euch zuerst einen Überblick. Je nach Teil heißt das: zuerst die Fragen oder zuerst der Text — steht bei jedem Teil unten.

Probiert es selbst — in 10 Sekunden

Das ist Regel 2 in Aktion: eine echte Richtig/Falsch-Aufgabe aus dem Modelltest. Lest die zwei Textstellen und entscheidet. Erst danach zeige ich euch, wo die Falle liegt.

Übungstest 1 · Lesen Teil 2 · Frage 6
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Lesen Sie die Texte und die Aufgaben 6–9. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch?

Im Original: 2 Texte mit 4 Aufgaben (6–9) — hier eine Aufgabe mit den entscheidenden Textstellen.

Aus dem Text (Willkommensmappe)

„… bietet unser Unternehmen alljährlich zwei Gemeinschaftsveranstaltungen an.“ (Betriebsausflug + Sommerfest)

Anders als beim Betriebsausflug können wichtige Geschäftspartner als geladene Gäste daran teilnehmen.“ (daran = beim Sommerfest)

6„Zu allen Gemeinschaftsveranstaltungen dürfen Gäste mitgebracht werden.“

„alle“ → sofort prüfen: gilt das wirklich für jede Veranstaltung?

→ Ein einziges kleines Wort („allen“) macht die ganze Aussage falsch.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 6): die „alle“-FalleDie Aussage (Frage 6) sagt: „Zu allen Gemeinschaftsveranstaltungen dürfen Gäste mitgebracht werden.“ Im Text steht aber: Gäste dürfen nur zum Sommerfest kommen („Anders als beim Betriebsausflug können … Gäste teilnehmen“), also nicht zu allen. Das Wort „alle“ ist die Falle → die Aussage ist falsch.
0 von 13 gelöst

👇 Genau solche Ausschnitte findet ihr in jedem Prüfungsteil unten — immer erst selbst tippen, dann die Erklärung aufklappen. Euer Fortschritt bleibt auf diesem Gerät gespeichert.

📄 Alle Beispiele stammen aus dem offiziellen Übungstest 1 — holt ihn euch kostenlos beim BAMF (PDF + Hör-Dateien) und probiert jede Strategie direkt an der echten Aufgabe aus.

Lesen

Leseverstehen

Lesen Teil 1–4: 45 Minuten für 18 Aufgaben (54 Punkte). „Lesen und Schreiben“ ist ein eigener Block mit 20 Minuten. Tippt auf einen Teil, um die Details zu sehen.

Teil 1 Den richtigen Artikel für einen Freund findenLest den Bedarf der Person — nicht jedes Detail.
Was ihr hier macht Ihr lest 5 kurze Sätze über Personen und dazu 8 Artikel-Anrisse aus einer Wirtschaftszeitung (a–h). Zu jeder Person gehört genau ein Artikel — 3 Artikel bleiben übrig. 5 Zuordnungsaufgaben · Fragen 1–5 · 15 Punkte
Übungstest 1 · Lesen Teil 1 · Frage 1 & 2
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Entscheiden Sie, welcher Artikel zu welcher Person passt.

Im Original: 5 Personen, 8 Artikel — hier ein Ausschnitt mit 2 Personen und 3 Artikeln.

1Elena weiß nicht, wie es nach ihrer Ausbildung weitergeht.

„nach“ = fertig → sie sucht den Einstieg, keine Weiterbildung!

2Joaquin überlegt, welche Weiterbildung er als Nächstes machen kann.

„Weiter“-bildung → er ist schon drin, er steigt nicht neu ein.

Artikel

c Beruflich erfolgreicher mit Weiterbildungen… wer hier nicht verlieren möchte, sollte berufliche Weiterbildungen nach der Ausbildung nutzen.
d „Ich wollte allen zeigen, was ich kann“… gehört nun zu den erfolgreichsten Gründerinnen Europas.
f So gelingt der BerufseinstiegDirekt nach dem Studium oder der Ausbildung einen Job zu finden, ist gar nicht so einfach …

→ Beide Artikel sagen „Ausbildung“ — entscheidend ist der Bedarf, nicht das gleiche Wort!

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 1 und 2)Person 1 und Person 2 klingen fast gleich, aber ein kleines Wort macht den Unterschied:

Elena (Frage 1): „weiß nicht, wie es nach ihrer Ausbildung weitergeht.“ Das Wort „nach“ zeigt: sie ist fertig und sucht den nächsten Schritt → Artikel f „So gelingt der Berufseinstieg“.
Joaquin (Frage 2): „überlegt, welche Weiterbildung er als Nächstes machen kann.“ Er will sich weiterbilden → Artikel c „Beruflich erfolgreicher mit Weiterbildungen“.

Beide reden von „Ausbildung“. Erst das kleine Wort „nach“ bei Elena verrät ihren echten Bedarf. Genau darauf achten!
  • Schaut die Situation des Freundes an: Was braucht diese Person jetzt?
  • Findet die Schlüsselwörter und den Bedarf (das Bedürfnis).
  • Stellt euch vor, ihr helft wirklich einem Freund. Denkt zuerst selbst an eine Lösung, dann lest ihr die Optionen.
  • Oft entscheidet ein kleines Wort: ein Adjektiv oder eine Präposition zeigt die richtige Antwort.
Kein Detail-Teil. Hier müsst ihr nicht jedes Wort lesen. Versteht den Bedarf — das reicht.
Teil 2 Langer Text — zuerst die Fragen lesenOptionen sind Vermutungen; im Text bestätigen oder widerlegen.
Was ihr hier macht Zwei Texte aus einer Willkommensmappe für neue Mitarbeiter. Zu jedem Text gehören zwei Aufgaben: eine Aussage, die richtig oder falsch ist, und eine Multiple-Choice-Frage mit a, b, c. 2 Richtig/Falsch + 2 Multiple Choice · Fragen 6–9 · 12 Punkte
Übungstest 1 · Lesen Teil 2 · Frage 7
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Lesen Sie die Texte und die Aufgaben 6–9. Welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?

Im Original: 2 Texte mit 4 Aufgaben (6–9) — hier eine Multiple-Choice-Aufgabe mit den passenden Textstellen.

Aus dem Text (Willkommensmappe)

„Dieses findet immer eine Woche vor den Betriebsferien statt.“

„… entschieden wir uns aufgrund der Arbeitsdichte zum Jahresabschluss, der religiösen Vielfalt in unseren Teams und der hohen Termindichte in der Vorweihnachtszeit dazu, ein Sommerfest statt einer Weihnachtsfeier zu veranstalten.“

7Der Arbeitgeber veranstaltet ein Sommerfest,

Vorweihnachtszeit = Dezember. Paraphrase erkannt!

→ Erst alle drei Optionen im Kopf behalten, dann im Text bestätigen lassen.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 7): drei Optionen prüfenFrage 7 („Der Arbeitgeber veranstaltet ein Sommerfest…“) hat drei Optionen: (a) weil man in den Betriebsferien gut feiern kann, (b) von ausgewählten Mitarbeitern organisiert, (c) weil die meisten im Dezember viele Termine haben. Lest alle drei als mögliche Wahrheiten, dann sucht im Text den Grund: „hohe Termindichte in der Vorweihnachtszeit“ → Antwort c wird bestätigt.

Option a ist die Wort-Falle: „Betriebsferien“ steht im Text, aber das Fest findet eine Woche vor den Betriebsferien statt — nicht darin.
  • Der Text ist lang und schwer. Lest zuerst die Fragen, dann den Text.
  • Lest alle drei Optionen als Vermutungen. Geht dann zurück in den Text: Was bestätigt oder widerlegt die Aussage?
  • Die berühmte „alle“-Falle (Frage 6) kommt aus genau diesem Teil — probiert sie oben aus.
Achtung Falle: absolute Wörter wie alle, immer, nur, jeder, weder … noch. Wenn eine Antwort „alle“ oder „immer“ sagt, ist sie oft falsch. Prüft es genau im Text.
Teil 3 Die konkrete Frage einer Kollegin beantwortenDas Fragezeichen zeigt, was die Antwort treffen muss. Streicht durch.
Was ihr hier macht Vier Kolleginnen und Kollegen stellen im Forum eine konkrete Frage zum Arbeitsrecht (10–13). Dazu gibt es sechs Antwort-Tipps (a–f). Ihr ordnet jeder Frage den Tipp zu, der sie wirklich beantwortet. 4 Zuordnungsaufgaben · Fragen 10–13 · 12 Punkte Das vergessen viele Eine Frage hat gar keine passende Antwort — dort gehört ein x hin. So steht es in der Anweisung: „Für eine Frage gibt es keinen passenden Tipp. Markieren Sie dafür ein x auf dem Antwortbogen.“ Viele wissen das nicht, ordnen den übrigen Tipp trotzdem irgendwo zu und machen dadurch zwei Antworten falsch statt nur eine. Wenn nichts wirklich passt, ist genau das die richtige Lösung.
Übungstest 1 · Lesen Teil 3 · Frage 10 & 11
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Lesen Sie die Fragen 10–13. Lesen Sie die Texte a–f. Welche Frage passt zu welchem Tipp?

Im Original: 4 Fragen, 6 Tipps — hier ein Ausschnitt mit 2 Fragen und 3 Tipps.

10Martha: „Wie viele Tage Urlaub sollte ein Azubi unter 18 Jahren bekommen? … Antwortet mal fleißig, wenn's geht, mit einem Link zum Gesetz.“

„Link zum Gesetz“ = sie will Beweise, keine Meinung.

11Tomas: „… unser Chef möchte, dass wir auch am Samstag arbeiten. Wir sind noch in der Ausbildung. … Kann jemand schnell Auskunft geben?“

„allerdings“ → jetzt kommt die Ausnahme!

Tipps für junge Auszubildende

a Suszanna, vor 3 StundenIch finde es total ungerecht, dass minderjährige Azubis mehr Urlaub bekommen als volljährige. …“
b Hanna, vor 56 Minuten„Also, grundsätzlich ist der Samstag ein ganz normaler Werktag … Geschützt sind allerdings minderjährige Auszubildende …“
f Louis, vor 49 Minuten„… das Gesetz schreibt vor, dass minderjährige Auszubildende mindestens 25 Werktage Urlaub haben müssen. … Den Link dazu findest du unter www.azubi-azubine.de.“

→ Meinung ist keine Information: Suszanna (a) redet über Urlaub, beantwortet Marthas Frage aber nicht.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 10, Martha)Martha fragt, wie viele Urlaubstage ein Azubi unter 18 bekommt, und sagt: „Antwortet … mit einem Link zum Gesetz.“ Sie will es konkret und geprüft. Nur Louis (Tipp f) nennt die genaue Regel („mindestens 25 Werktage“) und gibt den Link (azubi-azubine.de). Genau der trifft ihre Anforderung → Antwort f. Beispiel aus dem Modelltest (Frage 11, Tomas): „allerdings“Tomas fragt, ob Azubis samstags arbeiten dürfen. Hanna (Tipp b) gewinnt: „Grundsätzlich ist der Samstag ein normaler Werktag … Geschützt sind allerdings minderjährige Auszubildende.“ Das Wort „allerdings“ zeigt die Ausnahme. Wer diese kleinen Signal-Wörter kennt, erkennt sofort die vollständige Antwort → Antwort b.
  • Eine Kollegin fragt sehr konkret. Das Fragezeichen (?) zeigt genau, was die Antwort geben muss. Sucht die Antwort, die genau darauf passt.
  • Achtet auf die Bedingungen: Will sie etwas Konkretes und Geprüftes (z. B. mit Link zur Regel)? Dann ist eine vage Antwort falsch.
  • Streicht durch (Elimination): Nur eine Meinung statt Information → weg. Anderes Thema → weg. Das ist hier die beste Methode.
  • Lernt die Verbindungswörter (Konnektoren)! Besonders weder … noch. Auch grundsätzlich (= es kommt eine Ausnahme) und allerdings (= Einschränkung).
Teil 4 Protokoll — Fragen in der Reihenfolge des TextesDer einfachste Teil. Linear lesen, nicht zurückgehen.
Was ihr hier macht Ein langes Sitzungsprotokoll mit sechs Tagesordnungspunkten, dazu 5 Multiple-Choice-Aufgaben (14–18). Die Fragen kommen in derselben Reihenfolge wie der Text — Frage 14 gehört zum Anfang, Frage 18 zum Schluss. 5 Multiple-Choice-Aufgaben · Fragen 14–18 · 15 Punkte
Übungstest 1 · Lesen Teil 4 · Frage 15 & 16
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Lesen Sie das Protokoll und die Aufgaben 14–18. Welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?

Im Original: 5 Aufgaben zu einem langen Protokoll — hier 2 Aufgaben mit der jeweils passenden Textstelle.

Aus dem Protokoll (TOP 2)

„Wenn Werkshalle II oder IV als geeignet erscheint, wird unmittelbar mit der Herstellung der Fertigungsanlage in Italien begonnen.“

Sollte keine der beiden Werkshallen für den Aufbau … groß genug sein, müssten wir zuerst eine komplett neue Werkshalle … errichten lassen.“

15Die neue Fertigungsanlage

„wenn / sollte“ = nur eine Bedingung, keine Tatsache!

Aus dem Protokoll (TOP 3)

„PS legt neue Verkaufszahlen vor, die im letzten Quartal 20 Prozent über dem vergleichbaren Quartal des Vorjahrs liegen.“

16Metallkästen und Metallgehäuse

„sich lassen“ = „kann verkauft werden“ — steht so nicht im Text.

→ Passiv-Formen und „sich lassen“ genau lesen — und prüfen, was nur eine Bedingung ist.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 15 und 16)Frage 15: Der Text sagt, mit der Herstellung „wird … in Italien begonnen“. Die richtige Antwort c „wird in Italien gebaut“ ist echtes Passiv, gleiche Bedeutung in anderen Worten.

Frage 16: Option a sagt „lassen sich nur in Deutschland verkaufen“. „sich lassen“ heißt „kann verkauft werden“, aber das steht so nicht im Text → a ist falsch. Richtig ist c „zeigen steigende Verkaufszahlen“ (Text: „20 Prozent über dem Vorjahr“). Passiv-Formen genau lesen!
  • Der einfachste Teil. Die Fragen kommen in der Reihenfolge des Textes. Die Antwort steht in einem Abschnitt.
  • Lest die Frage → findet den passenden Abschnitt → lest nur diesen genau. Nicht zurückgehen.
  • Viel Passiv. Erkennt es an werden / sein. Achtet auch auf sich lassen („lässt sich verkaufen“ = kann verkauft werden) und sein + zu („ist zu tragen“ = muss getragen werden).
Bedingung ist keine Tatsache. wenn, sollte, müssten, könnte beschreiben nur einen möglichen Fall. Eine Option, die daraus eine Tatsache macht, ist falsch.
L + S Beschwerde-E-Mail — Frage 19/20 + Antwort schreibenFast immer eine Kundenbeschwerde. Alle Chef-Aufgaben abhaken.
Was ihr hier macht Eure Teamleitung leitet euch die E-Mail eines Kunden weiter. Zuerst beantwortet ihr zwei Multiple-Choice-Fragen zu dieser E-Mail (19–20), danach schreibt ihr selbst die Antwort an den Kunden (21). 2 Multiple Choice (19–20, 6 Punkte) + 1 Antwortschreiben (21, 7 Punkte) · eigener Block mit 20 Minuten Das vergessen viele Die E-Mail gehört auf den Antwortbogen, nicht in den Notizkasten. Auf dem Aufgabenblatt steht ein großes Feld „Platz für Notizen“ — das ist nur für eigene Notizen und wird nicht bewertet. Gewertet wird ausschließlich, was auf dem Antwortbogen steht (Seite 5). Wer im Stress in den falschen Kasten schreibt, verliert alle 7 Punkte.
Übungstest 1 · Lesen + Schreiben · Frage 20
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Welche Lösung (a, b oder c) passt am besten?

Im Original: 2 Aufgaben (19–20) zur E-Mail des Kunden — hier eine davon.

Aus der E-Mail von Herrn Stemmler

„In den letzten drei Wochen kam es immer wieder vor, dass vor allem die Konferenzräume nicht ordentlich waren.“

20Die Probleme

Die Zahl „drei“ steht im Text — aber bei Wochen, nicht Monaten!

→ Immer die genaue Zeitangabe prüfen: die Zahl allein ist die Falle.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 20): Zeit-FalleIm Text schreibt Herr Stemmler: „In den letzten drei Wochen“ gab es Probleme. Antwort b „seit einigen Wochen“ ist richtig. Antwort c „seit drei Monaten“ ist die Zahlen-Falle. Immer die genaue Zeitangabe aus dem Text prüfen.
Übungstest 1 · Lesen + Schreiben · Frage 21
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Schreiben Sie eine E-Mail an den Kunden. Setzen Sie dabei alle Punkte Ihrer Teamleitung um.

Im Original: die komplette E-Mail der Teamleitung — hier die drei Vorgaben daraus. Tippt jede an, die ihr abhaken würdet.

21Marisa Leon (Teamleitung) gibt vor, was in eurer Antwort stehen muss:

Fehlt ein Punkt, fehlen Punkte — Frage 21 zählt 7 Punkte.

→ Erst alle Vorgaben abhaken, dann schreiben. Nichts vergessen = volle Punktzahl möglich.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 21): Aufgaben des Chefs abhakenDie Teamleiterin Marisa Leon schreibt genau, was in die Antwort muss: (1) dem Kunden höflich antworten, (2) den Grund für die Probleme nennen, (3) „Ganz wichtig“: schreiben, wie ihr die Probleme zukünftig löst. Unterstreicht diese Punkte und hakt jeden ab. Nur wenn alle vorkommen, gibt es die volle Punktzahl.
  • Fast immer eine Beschwerde von einem Kunden.
  • Die Antworten für 19 und 20 stehen in der originalen E-Mail des Kunden. Fragen oder E-Mail zuerst — beides geht.
  • Unterstreicht die Aufgaben vom Chef. Was muss in eurer Antwort stehen? Alle Punkte müssen vorkommen.
Zahlen-Falle. Eine Zahl aus dem Text taucht oft in einer falschen Antwort wieder auf — nur mit der falschen Einheit („drei Wochen“ → „drei Monate“). Lest immer Zahl und Einheit.

💡 Die kleinen Signalwörter und Konnektoren aus diesem Teil (allerdings, grundsätzlich, weder … noch …) könnt ihr als Vokabel-Set üben — dafür habe ich Worio gebaut.

Hören

Hörverstehen

Hören Teil 1–4: 20 Minuten für 19 Aufgaben (57 Punkte), „Hören und Schreiben“ nochmal 5 Minuten. Jeder Text läuft nur einmal — es gibt keine Wiederholung.
Zum Mitmachen braucht ihr die Audios: die 5 Hör-Dateien gibt es beim BAMF (Teil 1–4 + Hören und Schreiben).
Grundregel: schnell sein, entscheiden, weitergehen. Denkt nicht über die letzte Aufgabe nach — ihr vergesst sie sowieso. Schreibt jede Antwort sofort aufs Antwortblatt.

Teil 1 Szene vorstellen, Augen zuFragen zuerst lesen. Nicht das eine Wort jagen.
Was ihr hier macht Drei kurze Gespräche aus dem Arbeitsalltag. Zu jedem Gespräch gehören zwei Aufgaben: eine Aussage, die richtig oder falsch ist, und eine Multiple-Choice-Frage. 3 Richtig/Falsch + 3 Multiple Choice · Fragen 22–27 · 18 Punkte — der punktreichste Hören-Teil
  • Lest zuerst die Fragen und stellt euch die Szene vor: Wer spricht? Was passiert? Worauf achte ich?
  • Schließt die Augen, wenn das Audio läuft. Lesen und Hören gleichzeitig stört die Konzentration.
  • Ihr hört jeden Text nur einmal. Es gibt keine Wiederholung — entscheidet schnell und geht weiter.
Beispiel: Paraphrase statt gleiches WortDie richtige Antwort steht fast nie mit dem gleichen Wort wie im Hörtext. Bestes Beispiel (Hören Teil 4, Julian): das Wort „krank“ fällt im Hörtext kein einziges Mal. Julian sagt nur, er habe sich „die Hand ziemlich verletzt“, sei „beim Arzt“, und der Arzt habe gesagt, „dass ich einige Tage nicht arbeiten darf“ — eingeteilt ist er für Samstag und Sonntag. Die richtige Antwort a heißt trotzdem „meldet sich für das Wochenende krank“. Achtet auf die Bedeutung, nicht auf ein einzelnes Wort. Sucht nicht das eine Schlüsselwort im Audio. Die richtige Antwort sagt es mit anderen Wörtern.
Teil 2 Kleine Wörter markierenmeistens · sollte · muss · nicht — sie tragen die Bedeutung.
Was ihr hier macht Vier kurze Gespräche (28–31). Dazu gibt es sechs Sätze (a–f) — ihr ordnet jedem Gespräch den Satz zu, der am besten dazu passt. Zwei Sätze bleiben übrig. 4 Zuordnungsaufgaben · Fragen 28–31 · 12 Punkte Das vergessen viele Ihr bekommt vorher eine Minute, um a–f zu lesen — nutzt sie wirklich. In der Anweisung steht: „Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.“ Wer diese Minute nicht nutzt, liest die sechs Sätze zum ersten Mal, während schon gesprochen wird — und verpasst dabei das erste Gespräch komplett.
  • Vor dem Hören: markiert die kleinen Wörter, nicht die Info-Wörter — meistens, sollte, manchmal, muss, immer, und nicht/kein davor (dreht den Satz um).
  • Augen zu beim Hören, danach schnell die passende Antwort suchen.
  • Zuerst schauen: Welche Option passt nicht? Streichen. Dann die beste wählen — schnell und sicher, kein langes Überlegen.
Teil 3 Präsentation — den Folien-Titeln folgenAugen offen. Ein Wort vom Titel ist euer roter Faden.
Was ihr hier macht Eine Präsentation im Betrieb. Auf dem Blatt seht ihr die Folien-Titel und dazu vier Multiple-Choice-Aufgaben (32–35). Alles kommt der Reihe nach — Folie für Folie. 4 Multiple-Choice-Aufgaben · Fragen 32–35 · 12 Punkte Das vergessen viele Die erste Aufgabe ist ein schon gelöstes Beispiel — die zählt nicht. Ganz oben steht ein „Beispiel“ mit bereits angekreuzter Lösung. Eure erste echte Aufgabe ist Nummer 32. Wer das Beispiel für die erste Frage hält, ordnet danach alles um eine Folie versetzt zu. Auch hier gilt: eine Minute zum Vorlesen, dann läuft die Präsentation einmal.
  • Ihr kennt das Format → überspringt die Anweisung. Das Beispiel ist schon ausgefüllt und gibt den Kontext.
  • Folgt den Folien-Titeln wie einem roten Faden. Lest nur ein Wort vom Titel. Hört ihr, dass der Sprecher dort ist, hört genau zu und findet die Option.
  • Hier Augen offen — ihr braucht den Titel als Anker. Alles ist der Reihe nach, kein Zurückgehen, weniger Fallen.
  • Faden verloren? Ruhig bleiben, die Idee greifen, einem Titel zuordnen, weitermachen. Kurz verlieren ist okay — Überdenken ist schlimmer.
Teil 4 Sprachnachrichten — was soll ich tun?Ihr seid der Empfänger. Augen zu, Situation greifen.
Was ihr hier macht Fünf telefonische Sprachnachrichten (36–40). Zu jeder Nachricht gehört genau eine Multiple-Choice-Frage: Was will die Person eigentlich von euch? 5 Multiple-Choice-Aufgaben · Fragen 36–40 · 15 Punkte
  • Stellt euch vor: Ihr bekommt eine Sprachnachricht. Die Person sagt, was ihr für sie tun sollt.
  • Lest zuerst die Frage, dann Augen zu und genau hören: Was braucht die Person? Danach Augen auf, beste Antwort wählen.
  • Schnell entscheiden, nicht zurückdenken.
H + S Telefonnotiz — Frage 41–45Vergesst Frage 41 nicht. Telefonnummer bewusst weglassen.
Was ihr hier macht Ihr hört eine telefonische Mitteilung und informiert danach eure Kollegin. Zuerst kreuzt ihr den Grund für den Anruf an (41: Angebot, Bestellung/Buchung oder Beschwerde), danach füllt ihr die Telefonnotiz aus: Name, Kontakt, weitere Informationen und „zu erledigen“ (42–45). 1 Multiple Choice (41, 3 Punkte) + Notizen (42–45, 6 Punkte) · nur 5 Minuten für alles Das vergessen viele Frage 41 ist ein eigenes Kreuz über der Notiz — und genau das bleibt bei den meisten leer. Die Nachricht startet, alle fangen sofort an mitzuschreiben, und das kleine Multiple-Choice-Kästchen ganz oben wird leicht übersehen. Dabei sind es 3 Punkte — mehr als Name, Telefonnummer und „zu erledigen“ zusammen (2 Punkte).

Macht es andersherum: Der Grund für den Anruf steht fast immer in den ersten Sätzen. Kreuzt 41 sofort an, bevor ihr mit dem Schreiben anfangt — danach habt ihr den Kopf frei für die Notiz.
Übungstest 1 · Hören + Schreiben · Frage 41–45
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Sie hören eine telefonische Mitteilung. Informieren Sie Ihre Kollegin. Wählen Sie für Frage 41 die richtige Lösung (a, b oder c).

Im Original hört ihr den Text — hier steht er als Zitat, damit ihr die Entscheidung trainieren könnt.

Aus der Mitteilung (Altstadthotel)

„Sie haben bei uns für nächste Woche Montag unseren großen Konferenzraum ‚Atlantis' gebucht und 20 Zimmer für Ihre Gäste …“

„Ich wollte nur noch darauf hinweisen, dass wir jetzt wieder eine Tiefgarage im Haus haben. … Falls Sie Parkplätze für 12 Euro die Nacht reservieren möchten, können Sie das direkt telefonisch machen.“

41Grund für den Anruf

„gebucht“ war vorher — der Anruf bringt etwas Neues!

Telefonnotiz — was zählt wie viel
41Grund für den Anruf3 Punkte
42Name (wird später buchstabiert)0,5
43Kontakt / Telefonnummer0,5
44Weitere Informationen4 Punkte
45Zu erledigen1 Punkt

Aufgabe 44 bringt mit Abstand die meisten Punkte (4) — die Telefonnummer (43) dagegen nur 0,5.

→ Frage 41 zählt 3 Punkte und dauert 2 Sekunden. Zuerst ankreuzen, dann die Notiz schreiben.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 41–45)Der Anrufer sagt zuerst nur „Andreas Nowitzky mein Name, vom Altstadthotel“. Etwas später buchstabiert er: „N–O–W–I–T–Z–K–Y“. Wartet ruhig auf das Buchstabieren, hört zuerst auf die Situation (Grund für Frage 41: das Angebot mit der neuen Tiefgarage). Und die Nummer „0–30–990–93–11“? Die lasst ihr bewusst weg.
  • Vergesst Frage 41 nicht! Viele verpassen sie beim Schreiben — sie zählt 3 Punkte und kostet zwei Sekunden. Kreist 41 zuerst ein, oder malt einen Pfeil aufs Aufgabenblatt und kreist sie ein, wenn die Notiz fertig ist.
  • Der Name wird zweimal gesagt. Keine Panik beim ersten Mal — die Person buchstabiert ihn später. Achtet zuerst auf die Situation.
  • Schnell schreiben und Abkürzungen nutzen (z. B. + für „und“). Meine Abkürzungs- und Buchstabier-Liste schicke ich euch mit der PDF-Version — E-Mail unten auf der Seite eintragen.
Lasst die Telefonnummer bewusst weg. Sie ist der schwerste Teil, bringt aber nur 0,5 von 6 Schreib-Punkten — und das nach dem Prinzip alles oder nichts: eine falsche Ziffer = alles falsch. Das macht nur nervös. Füllt lieber „Weitere Informationen“ (4 Punkte) und „Zu erledigen“ aus.

💡 Im Hören entscheidet fast immer, ob ihr die Paraphrase erkennt — dasselbe mit anderen Wörtern. Genau das trainiert ihr in Worio: Wörter mit ihren Synonymen und Wortfamilien lernen, nicht einzeln.

Sprachbausteine

Grammatik & Wortschatz

Zwei E-Mails mit zwölf Lücken (46–57): das passende Wort oder den passenden Ausdruck finden — Grammatik und Wortschatz, 6 Punkte insgesamt. Achtung Zeitfalle: Beide Teile teilen sich mit dem Forumsbeitrag (Frage 58) zusammen 35 Minuten — die 12 Lücken bringen nur 6 Punkte, der Text allein 14.

Teil 1 Lücken aus einer Wortliste — Frage 46–51Text zuerst, sichere Lücken zuerst. Konnektoren sind der Schlüssel.
Was ihr hier macht Eine Bewerbungs-E-Mail mit sechs Lücken (46–51). Dazu gibt es einen Kasten mit zehn Wörtern (a–j) — ihr sucht für jede Lücke das passende Wort. 6 Zuordnungsaufgaben · Fragen 46–51 · nur 3 Punkte (0,5 pro Lücke) Das vergessen viele Nicht alle Wörter passen — vier bleiben übrig, und jedes Wort gibt es nur einmal. Genau so steht es in der Anweisung: „Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden. Nicht alle Wörter passen in den Text.“ Wer glaubt, alle zehn müssten irgendwo untergebracht werden, ändert am Ende die schon richtigen Lücken wieder ab — und macht sie damit falsch. Übrige Wörter sind normal.
Übungstest 1 · Sprachbausteine Teil 1 · Frage 49
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Welche Wörter a–j passen am besten in die Lücken 46–51? Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden.

Im Original: 6 Lücken und 10 Wörter — hier eine Lücke mit 3 Wörtern aus dem Kasten.

49„Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie mir kurz mitteilen könnten, ___49___ ich frühestens mit einer Antwort rechnen kann.“

„frühestens“ → es geht um einen Zeitpunkt, nicht um ein Ob.

Wörter im Kasten

eOB
gSOBALD
iWANN

→ Der Satz zeigt euch, welche Wortart fehlt. Erst danach in den Kasten schauen.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 49)Der Satz: „…wenn Sie mir kurz mitteilen könnten, [49] ich frühestens mit einer Antwort rechnen kann“. Hier fragt man nach einem Zeitpunkt → das richtige Wort ist WANN (i). Der Satz selbst zeigt euch, welche Art Wort fehlt (hier eine indirekte Frage nach der Zeit).
  • Nicht zuerst die Wortliste lesen — einzelne Wörter geben keine Information.
  • Lest zuerst den ganzen Text. Stellt euch die Situation vor und ratet im Kopf schon, welche Wörter passen.
  • Füllt zuerst die sicheren Lücken aus. Dann werden die anderen leichter.
  • Konnektoren sind der Schlüssel (zeitlich, kausal). Meine Konnektoren-Liste kommt mit der PDF-Version — E-Mail unten auf der Seite eintragen.
Teil 2 E-Mail mit Multiple-Choice-Lücken — Frage 52–57Überfliegen, dann raten. Es geht um Verb + Nomen.
Was ihr hier macht Eine Auftrags-E-Mail an eine Firma, wieder mit sechs Lücken (52–57). Diesmal stehen zu jeder Lücke drei Ausdrücke zur Auswahl (a, b, c) — ihr nehmt den, der am besten passt. 6 Multiple-Choice-Aufgaben · Fragen 52–57 · nur 3 Punkte (0,5 pro Lücke)
Übungstest 1 · Sprachbausteine Teil 2 · Frage 53
Nachgestellte Darstellung — eigene Formatierung, kein Original-Scan. Den vollständigen Modelltest gibt es kostenlos als PDF beim BAMF.

Welcher Ausdruck (a, b oder c) passt am besten in die Lücken 52–57?

Im Original: 6 Lücken in einer Auftrags-E-Mail — hier eine davon.

53„Wir sind ein Heizungs- und Sanitärunternehmen und möchten unseren ___53___ um Badmodernisierungen erweitern.“

Verb zuerst lesen: was kann man überhaupt „erweitern“?

→ Das Verb zeigt euch schon, welches Nomen passt.

Erklärung anzeigen Beispiel aus dem Modelltest (Frage 53)Im Satz steht das Verb „erweitern“ („möchten unseren … um Badmodernisierungen erweitern“). Nur ein Nomen passt dazu: c „aktuellen Leistungsbereich“ (nicht „letzten Auftrag“ oder „Arbeitsnachweis“). Das Verb im Satz zeigt euch schon, welches Nomen in die Lücke passt.
  • Überfliegt zuerst die ganze E-Mail (ohne auf die Lücken zu achten). Was ist die Situation? Was will die Person?
  • Dann zur ersten Lücke: ratet zuerst selbst, was hinkommt, und vergleicht mit den Antworten.
  • Unsicher zwischen zwei? Lest weiter und sucht Information, die eine Antwort bestätigt oder ausschließt.
  • Dieser Teil testet Verb + Nomen (welche Wörter gehen zusammen?). Lernt feste Verbindungen wie rechnen mit … oder einen Bereich erweitern.

💡 Feste Verbindungen (Verb + Nomen) aus euren Modelltests könnt ihr als Text in Worio einfügen — die App macht daraus automatisch ein Übungs-Set.

Schreiben

Schriftlicher Ausdruck

Hier geht es um die zwei freien Texte: die Antwort-E-Mail (Frage 21, 7 Punkte) und der Forumsbeitrag (Frage 58, 14 Punkte). Bereitet Vorlagen vor der Prüfung vor — das spart die meiste Zeit. Frage 21 gehört zum 20-Minuten-Block „Lesen und Schreiben“, Frage 58 zu den 35 Minuten „Sprachbausteine und Schreiben“.

Frage 21 Antwort auf eine BeschwerdeEine universelle Vorlage. Nur die Informationen tauschen.
Was ihr hier macht Das ist die Antwort-E-Mail aus „Lesen und Schreiben“ (Frage 21). Ihr reagiert auf die Kundenbeschwerde und setzt dabei jeden Punkt um, den eure Teamleitung vorgibt — in angemessener, formeller Sprache. 1 Antwortschreiben · Frage 21 · 7 Punkte
  • Der Platz ist sehr klein. Schreibt kompakt, kein langer Text.
  • Bereitet EINE Vorlage vor, die für jede Beschwerde passt. Ihr tauscht nur die Informationen — nicht viele Vorlagen, nur eine.
  • In die Vorlage gehört immer: Danke für die E-Mail · ehrlich um Entschuldigung bitten · echte Informationen einfüllen · alle Aufgaben vom Chef abhaken.
Frage 58 ForumsbeitragFeste Struktur: dafür · dagegen · eigene Meinung.
Was ihr hier macht Ein Forumsbeitrag für das Firmen-Forum. Ihr bekommt zwei Themen (A und B) und schreibt zu einem davon: Meinung begründen, passende Beispiele nennen, den Text in sinnvolle Abschnitte gliedern. 1 Forumsbeitrag · Frage 58 · 14 Punkte — die höchste Einzelpunktzahl der ganzen schriftlichen Prüfung Das vergessen viele Wieder auf den Antwortbogen schreiben, nicht in den Notizkasten. Wie bei Frage 21 gilt: der Kasten „Platz für Notizen“ wird nicht bewertet — der fertige Text gehört auf den Antwortbogen, Seite 7.
  • Lest die Themen schnell. Wählt das, wozu ihr am meisten sagen könnt. Festlegen — nicht das perfekte Thema suchen, sofort anfangen.
  • Feste Struktur: 1–2 Punkte dafür · 1–2 Punkte dagegen · am Ende eine kurze Zusammenfassung mit eurer eigenen Meinung (nicht nur neutral!). Höflich schließen, z. B. „Ich freue mich auf das nächste Treffen.“
  • Ideen finden: Denkt an die Wirkung auf euch selbst und auf andere — mental, körperlich, emotional, sozial. Das gibt schnell Argumente.

Häufige Fragen zum Deutsch-Test für den Beruf B2

Alle Zahlen hier stammen aus dem offiziellen Übungstest 1 (Testformat sowie „Punkte und Gewichtung“) — nicht aus dem Internet.

Wie viele Punkte braucht man, um den Deutsch-Test für den Beruf B2 zu bestehen?

144 von 240 Punkten — also 60 %. Zusätzlich müssen mindestens drei der vier Subtests (Lesen, Hören, Schreiben, Sprechen) über 60 % liegen, das sind 36 von 60 Punkten pro Subtest.

Wie verteilen sich die 240 Punkte auf die Prüfungsteile?

Zu je 25 % auf Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen — also 60 Punkte pro Fertigkeit. Im Lesen und im Hören zählt jede richtige Aufgabe 3 Punkte.

Achtung: „Schreiben“ ist mehr als der Aufsatz. Aus den einzelnen Aufgaben kommen 33 Punkte — Antwort-E-Mail (Frage 21, 7 Pkt.), Telefonnotiz (42–45, 6 Pkt.), beide Sprachbausteine-Teile (46–57, 6 Pkt.) und der Forumsbeitrag (58, 14 Pkt.). Die restlichen 27 Punkte kommen aus einer zusätzlichen aufgabenübergreifenden Bewertung: eure gesamte Schreibleistung über alle Texte hinweg wird noch einmal separat beurteilt. So kommen die 60 Punkte zusammen.

Kann ich einen schwachen Prüfungsteil ausgleichen?

Ja, aber nur einen. In einem Subtest darf das Teilergebnis zwischen 40 und 60 % liegen — diese schwächere Leistung kann ausgeglichen werden. Die anderen drei Subtests müssen über 60 % liegen.

Wie lange dauert der Deutsch-Test für den Beruf B2?

Der schriftliche Teil dauert 125 Minuten: Lesen 45 Min., Lesen und Schreiben 20 Min., Hören 20 Min., Hören und Schreiben 5 Min., Sprachbausteine und Schreiben 35 Min.

Die mündliche Prüfung dauert circa 16 Minuten und wird als Paarprüfung durchgeführt.

Wie ist der Deutsch-Test für den Beruf B2 aufgebaut?

Fünf schriftliche Blöcke plus die mündliche Prüfung: Lesen (4 Teile), Lesen und Schreiben (2 Teile), Hören (4 Teile), Hören und Schreiben (2 Teile), Sprachbausteine und Schreiben (3 Teile) und Sprechen (Teil 1A/1B/1C, Teil 2, Teil 3).

Die Aufgaben sind durchnummeriert von 1 bis 58 — deshalb heißt der Aufsatz „Frage 58“.

Wie oft höre ich die Hörtexte in der Prüfung?

Nur einmal. In allen vier Hören-Teilen und in Hören und Schreiben steht ausdrücklich: „Sie hören die Gespräche einmal.“ Es gibt keine Wiederholung — deshalb schnell entscheiden und weitergehen.

Gibt es in der mündlichen Prüfung Vorbereitungszeit?

Nein. Im Deutsch-Test für den Beruf B2 gibt es keine Vorbereitungszeit. Die mündliche Prüfung ist eine Paarprüfung, dauert circa 16 Minuten und besteht aus drei Teilen.

In Teil 1A wählt ihr eines von zwei Themen — die beiden stammen aus acht Themen, die im Übungstest vorgestellt werden.

Wo bekomme ich einen offiziellen Modelltest für den Deutsch-Test für den Beruf B2?

Kostenlos und ohne Anmeldung beim BAMF: „Übungstest 1 — Deutsch-Test für den Beruf B2“. Dort findet ihr das komplette PDF und die 5 Audio-Dateien für Hören Teil 1–4 sowie Hören und Schreiben. Alle Beispiele auf dieser Seite beziehen sich auf genau diesen Test.

Modelltest beim BAMF öffnen (PDF + Audios) ↗

Die Ausschnitte auf dieser Seite sind nachgestellt (eigene Formatierung, keine Original-Scans) und zeigen jeweils nur einen kurzen Teil der Aufgabe.

Zum Schluss

Diese Tipps ersetzen das Üben nicht. Aber wenn ihr die Methode schon kennt, bevor ihr die Modelltests macht, könnt ihr sie sofort anwenden und seht euer Ergebnis besser.

Nehmt euch jetzt einen Prüfungsteil vor und macht genau den im Übungstest 1 — am besten heute noch. Genau so habe ich angefangen. 💪

Vokabeln haben mir am meisten gebracht

Während der Vorbereitung habe ich Worio gebaut — eine Vokabel-App für Deutsch (A1–C2): Text einfügen, Übungs-Set bekommen, jeden Tag ein paar Minuten üben.

📲 iOS – App Store laden

Android kommt bald

Tragt euch ein und ihr kommt in die geschlossene Beta — ihr bekommt die App, bevor sie im Play Store öffentlich ist.

PDF, Sprechen-Strategien & Listen per E-Mail

Alle Strategien hier bleiben frei lesbar. Per E-Mail bekommt ihr zusätzlich: die PDF-Version zum Ausdrucken, meine Sprechen-Strategien zuerst (bevor sie auf die Seite kommen) und die Abkürzungs-, Buchstabier- und Konnektoren-Listen.